Einzelunternehmung gründen Schweiz: Alles was du wissen musst


Einzelunternehmung in der Schweiz gründen? Erfahre alles zu Steuern, Buchhaltung, MWST, Risiken und den häufigsten Fehlern — inkl. Tipps für den Start.
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Einzelunternehmung in der Schweiz gründen: Was du wissen musst

Die Einzelunternehmung ist die beliebteste Rechtsform der Schweiz — und das aus gutem Grund. Kein Mindestkapital, keine Eintragungspflicht unter CHF 100'000 Umsatz, volle Kontrolle. Ob Freelancer, Handwerker oder Berater: Wer sich selbstständig machen will, startet meistens hier.

 

 

 

 

Warum die Einzelunternehmung so beliebt ist mit Einzly.ch

Du brauchst keinen Notar, keinen Gesellschaftsvertrag und kein Startkapital. Du meldest dich bei der AHV-Ausgleichskasse an, eröffnest ein Geschäftskonto — und los geht's. Bei einem Jahresumsatz unter CHF 100'000 ist nicht einmal ein Handelsregistereintrag nötig.

Ideal für

  • Freelancer und Berater
  • Kreative (Designer, Fotografen, Texter)
  • Therapeuten und Coaches
  • Handwerker und Dienstleister

Steuerlich: Was du beachten musst - Trust-FIN.ch

Als Einzelunternehmer versteuerst du den Gewinn über deine private Steuererklärung. Es gibt keine Trennung zwischen Geschäfts- und Privatvermögen — das vereinfacht vieles, bringt aber auch Pflichten mit sich:

Buchführungspflicht

Du musst Einnahmen und Ausgaben sauber dokumentieren. Bei einem Umsatz unter CHF 500'000 reicht eine einfache Buchhaltung (Milchbüchleinrechnung).

MWST-Pflicht

Ab CHF 100'000 Jahresumsatz musst du dich bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung für die Mehrwertsteuer anmelden. Darunter ist die Anmeldung freiwillig.

AHV-Beiträge

Als Selbstständiger zahlst du deine Sozialversicherungsbeiträge selbst — das wird gerne vergessen.

Vorsorge

Die 2. Säule (Pensionskasse) ist freiwillig, die Säule 3a kannst du als Selbstständiger bis CHF 36'288 (2025) abziehen.

Der häufigste Fehler: Keine saubere Buchhaltung

Viele Einzelunternehmer starten motiviert — und vernachlässigen dann die Buchhaltung. Belege sammeln sich, Rechnungen werden per Word geschrieben, und am Jahresende herrscht Chaos. Das kostet nicht nur Nerven, sondern auch Geld: Wer seine Abzüge nicht kennt, zahlt zu viel Steuern.

Tipp: Die richtige Software von Anfang an

Eine Buchhaltungssoftware muss nicht kompliziert sein. Gerade für Einzelunternehmen reicht ein schlankes Tool, das die Schweizer Anforderungen kennt: QR-Rechnungen, MWST-Abrechnung, Jahresabschluss.

einzly (www.einzly.ch) wurde genau dafür entwickelt — eine Schweizer Buchhaltungslösung speziell für Selbstständige und Einzelfirmen. Rechnungen mit QR-Code erstellen, Ausgaben erfassen, MWST automatisch berechnen und den Jahresabschluss auf Knopfdruck generieren. Ohne Buchhaltungskenntnisse, ab CHF 9 pro Monat.

Wer seine Einzelunternehmung von Anfang an sauber aufstellt, spart sich später den teuren Gang zum Treuhänder — und behält den Überblick über seine Finanzen.

 

Risiken der Einzelunternehmung

So unkompliziert die Gründung ist — es gibt Punkte, die du kennen solltest:

Persönliche Haftung

Du haftest mit deinem gesamten Privatvermögen. Geschäftsschulden sind deine Schulden. Bei risikoreichen Tätigkeiten lohnt sich eine Berufshaftpflichtversicherung.

Kein Lohn, sondern Privatbezug

Du zahlst dir keinen Lohn aus, sondern entnimmst Geld als Privatbezug. Das macht die Liquiditätsplanung schwieriger — besonders in den ersten Monaten.

AHV-Nachzahlungen

Die AHV-Beiträge basieren auf dem Vorjahresgewinn. Steigt dein Umsatz stark, kommen Nachforderungen, die wehtun können.

Vorsorgelücken

Ohne Pensionskasse und mit schwankendem Einkommen entstehen schnell Lücken in der Altersvorsorge. Säule 3a maximal ausschöpfen ist Pflicht.

Kein Arbeitslosenversicherungsschutz

Als Selbstständiger bist du nicht ALV-versichert. Bricht die Auftragslage ein, gibt es kein Auffangnetz.

Das heisst nicht, dass die Einzelunternehmung die falsche Wahl ist — im Gegenteil. Aber wer diese Risiken kennt, kann sich absichern und Überraschungen vermeiden.

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